Hier findest du Berichte zu den von uns veranstalteten Fahrten, zum Beispiel dem Sommerlager und dem Minilager.

Sommerlager 2008

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Wie es die gute Tradition verlangt hat, haben wir natürlich auch im letzten Jahr unser Sommerlager veranstaltet. Klar, dass wieder viel Spaß angesagt war und es einiges zu berichten gibt. Nachdem wir im Jahr 2007 in der bergigen Schweiz unsere Zeit verbracht hatten war im letzten Jahr wieder das Meer dran. Also ging es mit Sack und Pack (zum Glück in einem großen Bus verstaut) nach Dänemark an den Altafjord, bei Hundslund. Unser Haus lag recht weit abseits größerer Orte in einem schönen Waldstück. Besonderes Glück hatten wir mit dem Wetter, welches uns fast nur Sonnenschein bescherte. So konnten wir in den gesamten zwei Wochen den großen Fußballplatz und die Seilbahn am Haus nutzen. Zum Strand war der Weg leider etwas weit und der Strand war auch nicht der schönste Strand den es gibt, aber wo hat man sonst schon mal die Chance zu einer Insel durch das Meer zu laufen oder, vor der Küste liegende Boote zu erkunden.

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Besonders spannend war es wieder im Legoland, in das wir einen Tagesausflug unternahmen. Neben vielen älteren Attraktionen und riesigen Legolandschaften gibt es dort mittlerweile tolle, neue Spezialitäten. Ganz besonders eine Halle mit großen Roboterarmen, deren Bewegen jede/r selber programmieren konnte hat uns allen viel Spaß gemacht. (Na ja, fast allen… hier und da wurden die Fahrten etwas zu wild und so manche/r verließ die Halle etwas grün im Gesicht)

Die vielen anderen Sachen, die wir gemacht haben zum Beispiel, unser Haus zu verschönern, Discos zu veranstalten, ganz viel Sport, Frisbee, Wikingerschach, Badminton, Volleyball, Fußball, Indiaka, unsere Lagerfahne malen und hissen, zusammen spielen und und und …

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Wir vom Team freuen uns schon unheimlich auf unsere nächsten zwei Lager die uns in die Schweiz und nach Holland führen werden, im kommenden Sommer und freuen uns doppelt, viele von Euch wiederzusehen und viele neue Leute kennenzulernen.

Drachen, Elfen und andere zauberhafte Wesen- das Minilager 2009

„ Drachen, Elfen und andere zauberhafte Wesen“ war das Thema unseres letzten Minilagers.

Minilager

Gemeinsam mit 25 mutigen Hexen und Zauberern haben wir uns auf den Weg nach Nimshuscheid gemacht um mehr über die Welt von Drachen, Elfen und anderen zauberhaften Wesen zu erfahren.

Es gab einige Workshops in denen unsere Zauberer ihren eigenen Zauberstab basteln oder Hexennasen modellieren konnten.

Im Anschluss daran mussten sie eine zauberhafte Reise antreten. Dort bekamen sie es mit einem alten Zauberer, einem nicht– sprechenden Baum und einem bösen Drachen (!) zu tun. Aber unsere mutigen Reisenden schafften es ohne Probleme, dem bösen Drachen den Schatz zu entreißen.
Nach einem Wortgottesdienst und einer letzten Spielrunde am Sonntag ging es wieder zurück nach Hause mit vielen Geschichten von Drachen, Elfen und Zauberern.
(13.-15.10.2009)

Sommerlager 2007

1. Newsletter - 24. Juli

sola07nl01Nachdem wir nun schon fünf Tage in Unterwasser verweilen, und uns hier einen Internetzugang eingerichtet haben, kommen wir nun endlich dazu, den ersten Newsletter zu verfassen. Nachdem wir am Freitag etwas verspätet am Haus ankamen, die Zimmer bezogen haben und den ersten Dorfgang gemacht haben, haben wir am nächsten Morgen das Haus mit Türschildern verschönert, Frühstücksbrettchen gebrennpetert und Gläser bemalt. Desweiteren haben wir in den Bergen einen Postenlauf veranstaltet, auf dem es mal wieder verschiedene Aufgaben zu erledigen galt. Am Abend bekamen wir Besuch von zwei seltsamen Gestalten (Foto), die den Teilnehmern des Postenlaufs ihre wohlverdienten Preise überreichen wollten.
Am nächsten Morgen ging es auf zu einer Käserei, in der wir einiges über die Herstellung von Käse erfahren haben und drei dort hergestellte Käsesorten kosten durften.
Heute wurde schließ ein Theaterworkshop durchgeführt, in dem es darum ging, die Geschichte von Eugen und dem Grottenolm fort-, sowie vorzuführen.

2. Newsletter - 30. Juli

Grüezi an alle Daheimgebliebenen! Auch die letzten Tage waren wieder sehr spannend. An unserem sechsten Tag sind wir zunächst zur Burg Werdenberg gefahren , die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Dort haben wir an einer Führung teilgenommen, die sowohl Einblicke in die schweizerische Sprachkultur, in den Werdegang der Burg Werdenberg, als auch in die damaligen Sitten und Gebräuche ermöglicht hat. Im Anschluss haben wir eine Greifvogelshow besucht. Dort konnten große, flauschige Uhus, Turmfalken, Adler und aufmüpfige Geier bestaunt werden. Am nächsten Tag haben wir bei strahlender Sonne das abenteuerliche Spiel "Enigma" gespielt. " Um fünf Uhr in der Früh, wenn die Sonne aufgeht, stürmt der Rammbock den Werdenberg, erbitte 50 Männer zur Hilfe" war die Botschaft, die von Gruppe A1 zu A2 gesandt werden sollte, das Problem war allerdings, dass ihnen Gruppe B, die diese Nachricht abfangen wollten, und ein Fluss im Wege stand. Also mussten Verschlüsselungen, Überraschungsangriffe und ähnliches ersonnen werden. In den Abendstunden haben wir Lagerfeuer gemacht, mit musikalischer Untermalung und Stockbrot. Am Freitag sind wir erst ein Stück gewandert, dann mit der Gondel gefahren um dann mit Rollern, den sogenannten Trottis, den Berg runter zu fahren. Zur Erholung sind wir danach in ein Seeschwimmbad gegangen. Am nächsten Tag, an unserem Bergfest wurde als erstes eine große Haussäuberungsaktion durchgeführt, um sich dann einigen Bastelworkshops zuzuwenden. Es konnten unter anderem Pompomtiere, Blumenpressen und Korkboote gefertigt werden. Später wurde zu einer kleinen Messe zum Thema "Steh auf" eingeladen. Gestern hatten wir zwei Angebote, besonders Fite und Mutige sind aufgebrochen um den Schafsberg, der 2362 Meter über dem Meeresspiegel liegt, zu erklimmen. Die Bergbesteigung gilt auch bei den ansässigen Schweizern als sehr anspruchsvoll. Zehn Kinder wollten den Berg bezwingen, kamen aber leider, aufgrund der Wetterverhältnisse nur zum Sattel des Schafsberges. Die anderen Kinder und Jugendlichen unseres Sommerlagers wurden durch ein Hoochmoor geführt. Ein großartiges Erlebnis für Stadtkinder in Moorschlamm zu hüpfen (Foto). Aber keine Sorge, aufgrund der professionellen Führung konnte ein vollständiges Versinken im Moor verhindert werden. Abends wurde in der Disko gerockt. Gute Stimmung wurde durch die DJ Künste von Matthias garantiert, zum allgemeine Lieblingshit wurde Barbiegirl von Aqua. Wegen der Party am Abend, gab es am heutigen Morgen Pennerfrühstück, das sich sehr großer Beliebtheit erfreut, da bis um 12 Uhr gefrühstückt wird. Das Programm heute bestand aus dem Spiel "Jeder gegen jeden", dass viel Können in jeglichen Bereichen, wie Stärke, sportliches Geschick und Scharfsinn erfordert. Heute Abend fand ein Grillen, unter einem schönen, aufgeklärten Himmel, statt.

Sommerlager 2006

8. Newsletter - 2. August

Krasser Türkeitag und Regen in Großbritannien.

Morgens 9.00 Uhr auf dem Hof am Klint - eigentlich Frühstückszeit, aber heute ist etwas anders – nur ganz wenige Kinder finden sich ein. Es ist Pennerfrühstück! Noch einmal die Gelegenheit auszuschlafen.
Nur noch vier Tage – die Zeit vergeht viel zu schnell. Viele von unseren Pänz haben mir das schon gesagt. Also jede Minute genießen. Das fiel gestern nicht schwer, denn um 13.00 Uhr machten wir uns auf in die Holstentherme. Dort konnten wir den ganzen Nachmittag nach Herzenslust toben, schwimmen, springen, entspannen … krasser shit alter!

Abends noch schnell ein paar Postkarten aus dem Türkeiurlaub schreiben. Langsam müssen die Karten an die Aktionäre ja in den Kasten und dann genießen die Jus ihren Beautyabend – Beine rasieren (auch für die Männer), Quarkmaske und Tobias’ super Massage begeisterten ebenso wie Gesichtspeeling und lackierte Fingernägel.

Während die Großen sich verwöhnen lassen, verwöhne ich "meine" kleinen Jungs und lese ihnen die letzten Kapitel unseres Milli Buches vor. Und während Milli aus Großbritannien nach Hause fährt, reisten wir am heutigen Tag per Traumreise nach London. Dort angekommen mussten wir Jan und Nina verabschieden, die aus familiären Gründen die Europareise leider heute schon beenden mußten. Nach Fish und Chips zum Mittagessen fuhr die ganze Reisegesellschaft von London in die Highlands von Schottland. Und wie ist das Wetter dort? Es regnet. Da wir keine echten Schotten sind, unterbrechen wir das Baumstamm und Gummistiefel weit werfen ebenso wie den Wassertransport und das abwiegen des Sandes. Auch die Rätselei wurde eingestellt. (Wer mitraten möchte: Ein Bauer möchte auf die andere Seite des Flusses – mitnehmen möchte er einen Kohlkopf, ein Schaf und einen Wolf. In seinem Boot ist nur Platz für einen zusätzlichen Passagier – wie geht das? Na lieber Eltern???). Stattdessen noch einige Ansichtskarten schreiben und hoffen, dass das Wetter besser wird. Aber es bleibt dabei in Großbritannien regnet es CATS and DOGS. Nach dem Abendessen wird gebastelt oder gespielt und es ist Zeit für Pärchenbildung. Einige lassen sich denn dann aber von dem Wetter doch nicht abhalten und machen gemeinsam einen Ausflug in den Segeberger Forst. Was gab es da nicht alles zu entdecken – einen Frosch, einen kleinen Tausenfüßler, Grashüpfer … Fabian, Sebastian, Jenny, Lisa, Kristina, Christoph und ich sind uns einig. Das machen wir noch mal am liebsten frühmorgens und ohne Regen. Damit morgen keiner krank ist, gibt es noch einen Tee für alle und dann natürlich noch die Gute-Nacht-Geschichte, diesmal lese ich Michel aus Lönneberger.

Während die Päz hoffentlich alle schlafen, vergnügen sich die Jus mit uns in einem Londoner Pub (ok. Wir nennen es sonst Tischtennishalle) und spielen Dart. Morgen ist noch ein Tag und wir sind immer noch in Großbritannien.

7. Newsletter - 31. Juli

Hej und Ciao. Vom Hohen Norden in den Süden.

Wir reisen kreuz und quer durch Europa. Von Griechenland aus flogen wir nach Skandinavien, um beim Mittsommerfest mitzufeiern und dann gerieten wir zwischen die Fronten zweier Mafiagruppen.

Aber der Reihe nach:
Am Samstag sind wir in Skandinavien gelandet. Nachdem der Vormittag genutzt wurde, um das Mittsommerfest vorzubereiten, freute sich am Nachmittag die Mehrheit der Reiseteilnehmerinnen und –teilnehmer über einen Saunagang. Erich hatte die Pänz und Jus schon vorher darüber informiert, dass sie ein Saunadiplom erwerben könnten, wenn sie Saunagang und kaltes Fass überstünden. Keine Frage, unsere Pänz und Jus schafften es alle. Schön war es in der Sauna – Äpfel, Eisstückchen und das große Planschbecken trugen zur guten Stimmung in der Sauna bei aus der im Abstand von jeweils einer Stunde lauter strahlende Kinder kamen. Erich und Rabea sei Dank.
Schön entspannt begann das Fest. Drei feierlich gedeckte Tafeln und ein leckeres Buffet erwarteten die Reisenden und auch Erich war mit von der Partie. Nur das mit den Tischsitten klappte leider nicht – Wie war das noch, die Herren, rücken den Damen den Stuhl zurecht und sorgen dafür, dass ihr Glas stets gefüllt bleibt? O weh, wenn die Mädchen sich darauf verlasse hätten … Immerhin, wir am Betreuertisch hatten richtig Glück. Nicht nur das mit dem Getränke eingießen klappte hervorragend zumindest bei mir (Danke Erich ;-)). Wir bekamen sogar den Nachtisch serviert. Das Fest klang in der Disko aus.

Auf unserem Flug heute in den Süden Italiens legten wir einen Zwischenstop im Vatikan ein und besuchten den Gottesdienst. "Wo zwei oder drei …" – die Zeile aus unserem allabendlichen Abschlusslied stand in dessen Mittelpunkt.

Im Süden Italiens angekommen, verstrickte sich unsere Reisegruppe in die Auseinandersetzungen zweier Mafiaklans – Don Giovanni und Don Carlos bemühten sich den Inhalt ihrer Verstecke zu ihren Mamas zu verlagern. Leider gerieten dabei einige ihrer Männer in die Fänge der Carabiniere. Kurz nachdem der große Regen kam, waren aber alle wieder am Hof. (Für alle die nicht ganz verstanden haben, aus was das Nachmittagsprogramm bestand – früher nannte man ein ähnliches Spiel: Räuber und Gendarm).

Bevor es ins Bett ging hatten die Reiseteilnehmer noch die Möglichkeit sich in den Künstlerwerkstätten auszuprobieren: Masken aus Gips, Gläser verzieren (es sind leider schon so viele zu Bruch gegangen, das nachgearbeitet werden musste), Karten schreiben, Bücherwürmer und Freundschaftsbänder knüpfen.

Und dann war es mal wieder 21.30 Uhr und die Nachtruhe begann. Aber wie soll man denn die Kinder ins Bett bekommen, wenn die Kollegen eine Poolpartie mit allen Schikanen feiern? Lustig war es aber doch. Und jetzt noch schnell die Gute-Nacht-Geschichte vorlesen und schlaft alle gut.

6. Newsletter - 29. Juli

Betreuer machen was sie wollen und nehmen Kinder mit in Hamburg und dann Abflug nach Griechenland

Donnerstag war es so weit, statt in ein europäisches Land zu fliegen reisten wir mit Bus und Zug nach Hamburg. Die Bedienung der öffentlichen Verkehrsmittel im Hohen Norden ist ähnlich kompliziert wie im schönen Kölle – wo endete noch mal die Tarifgrenze? Gott sei Dank war die Schaffnerin ganz nett.

In Hamburg angekommen schwärmten die Betreuer samt der Kinder, die sie mitnahmen aus, um zu tun, was sie wollen. Dieser Programmpunkt erfreut sich seit vier Jahren sowohl beim Team als auch den Teilnehmern großer Beliebtheit. In diesem Jahr wollte Matthias ins HSV-Museum. Er nahm unsere Fußballer mit, die sich natürlich extra in ihre FC-Trikots warfen. Martin und Severin zog es ebenso wie Annika M., Julia und Josephine in die Speicherstadt, wo sie die Miniaturwunderwelt (jede Menge Eisenbahnen und kleine Figürchen) bzw. den Haburger Dungeon besuchten. Die jüngeren Damen zog es mit Christoph, Filipp und Wiedel bzw. Kristina und mir ins Museum. Die einen konnten im Museum für Kommunikation erlernen, wie in vergangenen Zeiten Briefe verschickt wurden, die anderen lernten im Kindermuseum KLICK wie der Alltag ihrer Großmütter aussah – Wäsche waschen, bügeln und den Fleischwolf bedienen und dann noch die Frage wofür benutzt man diese komische Zange? Last but not least entdeckten Tobias und Max die Stadt zu Fuß und Heike und Caroline ließen sich durch den Hafen schippern.

Müde aber sehr zufrieden kehrte die Reisegruppe an den Hof zurück. Schnell noch den leckeren Nudelauflauf zu Abend essen und dann ins Bett – o.k. das mit der Nachtruhe klappt leider immer noch nicht. Erstmal Ärger am späten Abend und dann schon wieder Ärger am frühen Morgen: 5:30 Uhr ist nicht 8:00 Uhr die Herren.

Nach ganzen zwei Stunden Schlaf habe ich mich dann pünktlich um 9.00 Uhr zur Morgenrunde am Lagerfeuer eingefunden. Abflug nach Griechenland. Es ist nicht schwierig zu erraten, was am heutigen Tag auf unserem Programm stand: Olympische Spiele.

Erst mussten aber die Hotelzimmer am Urlaubsort aufgeräumt werden – wie war das mit der Mülltrennung? Leider hielt die ganze Mühe Staubsaugen etc. nicht lange an; das Ergebnis der Zimmerkontrolle war nicht überwältigend.

Am Nachmittag eröffnete Geburtstagskind Leah die Olympischen Spiele und entzündete das Feuer. Diskus werfen, Kugelstoßen, Ringen, Sprint, Speerwurf, Hochsprung mal anders Weitsprung und zum Abschluß ein Hindernislauf standen im Olympischen Programm. Alle Teilnehmer hielten sich an ihren Schwur fair miteinander umzugehen – so wurden sogar die Gegner angefeuert. Am lustigsten war für alle die Eierstaffel. Schadenfreude ist doch die schönste Freude und so war der Jubel immer dann am lautesten, wenn ein Ei zu Bruch ging.

Eh die lieben ins Bett fielen und es diesmal tatsächlich leise zu sein scheint haben wir noch eine Menge Ansichtkarten geschrieben. Also liebe Aktionäre ihr bekommt in den nächsten Tagen Post.

Morgen reisen wir nach Skandinavien und feiern Mittsommerfest – Bis dahin Gute Nacht.

5. Newsletter - 27. Juli

Servus.

Pennerfrühstück – das Team freut sich, endlich mal ausschlafen – und ich konnte sogar den Luxus von Erichs Gästezimmer fernab von allem Trubel genießen, danke noch mal.

Nachdem alle Pänz und Jus von ihrer Wanderung zum Dorfladen (boah, das ist total weit weg gewesen) zurückgekommen waren, konnten wir uns kreativ betätigen: es wurde gefilzt, Freundschaftsbänder geknüpft, aus Streichhölzern entstanden wahre Kunstwerke und dann wurde auch noch jongliert, getanzt und Fußball gespielt.

Bis kurz vor 16.00 Uhr war es ruhig auf dem Hof. Die Ruhe vor dem Sturm wie sich herausstellen sollte. Der Sturm kam in Gestalt von kleinen Krabbeltierchen, die sich auf Köpfen besonders wohl fühlen. Also erstmal alle Kinder kontrollieren. Liebe Eltern, eh ich mit Fragen bombardiert werde; die Eltern der Kinder, die die kleinen Bewohner beherbergen haben wir schon informiert.

Erich und Sylwek mussten sich etwas gedulden bis wir anfangen konnten das Heu einzufahren. Jippi, das hat nämlich doch noch geklappt. Weil wir später angefangen haben mit dem Heu, haben wir uns besonders beeilt. Ratz fatz, waren 312 Heuballen von den Feldern in die Scheune gestapelt und danach war sogar noch Zeit Trecker zu fahren. Dabei stellte sich heraus, dass die Damen doch die besseren Fahrer sind. Kupplung langsam kommen lassen ist nicht jederMANNs Sache.

Der Abend in den Alpenländern klang am Lagerfeuer aus, wo heftig Stockbrot gebacken wurde – lecker und dann gongte es wieder und die lieben kleinen verschwanden in ihren Zimmern. Ob sie da auch schlafen? Wir wollen es hoffen.

Gute Nacht und servus.

4. Newsletter - 26. Juli

Bonjour, salut und bienvenue.

Mit dem ersten Gongschlag begrüßte Christoph die Reisegruppe der KJG St. Heinrich auf ihrem Flug vom Heidmühler Flugplatz Klingt nach Frankreich.

Frankreich, was war das noch mal für ein Land, ach ja, da gab es Baguette, die Tour de France, Wein, Zinedin Zidan, … Da sollten wir also den heutigen Tag verbringen. Statt eines französischen Frühstücks gab es bei uns aber das ganz normale Programm.

Dann schwärmten alle Kinder aus, um sich für die abendliche Modenschau einzukleiden bzw. einkleiden zu lassen. Bademoden, Freizeitlook, Arbeitswelt – die Modenschau bot alles, was die Szene erwartete.

Paris, ist aber nicht nur die Stadt der Mode sondern auch die der Kunst. Eine eigene Abteilung mit Gemälden und Skulpturen kann der Louvre demnächst ausstellen. Was man aus alten Zitronentee-Dosen, Klorollen, Joghurtbechern, Kronkorken, Strohhalmen und einer Menge Heißkleber alles herstellen kann, einfach phänomenal wie kreativ unsere Pänz waren.

Unsere Jus betätigten sich noch einmal sportlich. Fahrrad fahren (es gibt keine Räder mehr zu leihen) war nicht möglich, die Tour de Klint musste also zu Fuß absolviert werden. Die meisten gingen mit großem Engagement zur Sache.

Abends sah man dann vornehm gewandete Damen und Herren im Seminarraum verschwinden. Zwielichtige Halunken sollen auch darunter gewesen sein, die aus einem renomierten Casino, eine Zockerstube machten. Bis 11.00 Uhr wurde Black Jack und Poker gespielt.

Zu dieser Zeit sollten die Pänz schon alle im Bett liegen – alors bon soir et bon nuit.

3. Newsletter - 25. Juli

Draisine + Konferenzfahrrad + Drachenboot = Drei Muskeltour Drachenboot + Konferenzfahrrad + Draisine = Drei Muskeltour

Heute war es ruhig auf dem Hof. Gleich nach dem Frühstück brachte uns der Bus nach Ratzeburg.

Vom Bahnhof aus begaben wir uns mit Draisine, Boot und Konferenzfahrrad auf einen Rundkurs, immer unter dem Motto gemeinsam sind wir stark. Nur im Team kam man voran. Die Draisine trainierte Arm und Bein, das Konferenzfahrrad die Beine und beim Drachenboot fahren waren starke Armmuskeln gefragt. Ehrgeizig gingen die meisten ans Werk. Nur schade, dass die vermeintlichen Sportler das mit dem Mannschaftssport und dem Teamgeist nicht verstanden hatten. Einige Schwierigkeiten mit dem Konferenzfahrrad hatten die Damen der Handtaschen-Fraktion, uups, wo ging es gleich noch einmal lang und wieso stecken wir jetzt mit den Rädern im Graben?

Lustig, aber auch ganz schön anstrengend war es und so fielen alle verschwitzt und müde auf ihren Platz im Bus.

Die Stunde, die der Bus brauchte reichte den meisten Pänz und Jus zur Erholung und so wurde nach dem Abendessen schon wieder Fußball und Volleyball gespielt.

Jetzt sollte man eigentlich glauben, dass unsere Pänz und unsere Jus todmüde ins Bett gefallen wären – statt dessen musste eben die "schnelle-Fenster-schließ-Truppe" aktiv werden und in mehreren Mädchen Zimmern die geöffneten Fenster schließen – wir hatten’s euch ja gesagt; Fenster aus denen geklettert wird, werden abgeschlossen.

So jetzt aber endlich Gute-Nacht. À demain, morgen sind wir in Frankreich.

2. Newsletter - 23. Juli

Im Wald sind KJG’ler und es lebe der Sport

Na bitte, das mit der Nachtruhe hat ja nun schon besser geklappt – vielleicht ja auch, weil in jedem Zimmer eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen wurde? Das die Nachtruhe bis 8.00 Uhr geht hatten unsere lieben dann aber doch leider noch nicht verinnerlicht.

So aktiv wie einige unsere Pänz und Jus schon ab 7.00 Uhr waren, waren wir alle dann den ganzen Tag über.

Nachdem wir während der morgendlichen Runde am Lagerfeuer unseren Geburtstagskindern Alessandro und Benjamin gratuliert hatten und ein leckeres Sonntagsfrühstück zu uns genommen hatten, machten sich Pänz und Jus in kleinen Gruppen auf in den Wald. Wie gut, dass während der Klinthoffreizeit so eine schöne Ralley ausgearbeitet wurde. Die konnten wir doch direkt noch einmal verwenden. Und da staunte die erfahrene Betreuerin nicht schlecht, was die Großstadtkinder alles über den Wald und seine Bewohner wussten. Logo, die Regentin des Ameisenstaates ist die Königin und die Bewohner des alten Baumstammes waren auch gut zuerkennen und dann wurden auch noch die Blätter verschiedener Bäume gesucht und gefunden.

Der Nachmittag stand dann, nachdem wir den Geburtstagskuchen verputzt hatten, ganz im Zeichen des Sports, der in vielen Europäischen Ländern eine große Rolle am Sonntag spielt – Fußball, Volleyball, Basketball, und die nicht ganz so europäischen Sportarten Baseball und Badminton standen zunächst auf dem Programm. Später kam noch der vor allem in Ferienlagern beliebte Biathlon – Menschen über eine bestimmte Strecke in den Pool tragen hinzu. Doch was war das, während fast alle meiner Kollegen von den Kindern ins kühle Nass transportiert worden waren, konnte ich den Spätsachmittag so lange auf einer Decke liegender Weise verbringen, bis sich meine Kollegen dann meiner erbarmten und ich doch noch zu einer kühlen Erfrischung kam.

Zum Abendessen gab es für alle (außer für Bruno, unseren Hofhund) leckere Würstchen und danach lud DJ MO zur ersten Disko ein. Schön war’s und natürlich viel zu kurz. Egal, wir bleiben hart – um 22.00 Uhr liegen alle Pänz in den Betten – es folgt Gute-Nacht-Geschichte die Zweite. Gute Nacht heißt es jetzt auch für mich.

Martin übernimmt den Rechner und wird auch diesen Newsletter nun auf unserer Homepage platzieren – wenn also noch jemand aus Eurem / Ihrem Freundeskreis Interesse an unserem treiben hat, empfehlen sie uns und unsere Hausseite im Zwischennetz weiter: www.kjg-heinrich-koeln.de

PS: Wir freuen uns über Post. Danke schon mal an alle, die auf den ersten Newsletter geantwortet haben.

1. Newsletter - 22. Juli

Hurra, hurra die Pappnasen sind da! – Die KJG erobert den Hof am Klint

Es war ca. 17.00 Uhr als Volker, Erich und ich, die ich ja schon seit 14 Tagen auf dem Hof Kinder bespaße das Brummen eines Reisebusses vernahmen und siehe da – endlich war ich nicht mehr die einzige Pappnase (den Spitznamen hat mir Volker gleich am ersten Abend verpasst) hier auf dem Hof. Ganze 46 Kinder, 14 Jugendliche und 12 Betreuer stiegen aus dem Bus. Annika M. und Heike trafen leider erst später ein; ihr Fahrzeug hatte kurzzeitig den Dienst verweigert. Während die beiden also noch auf ihre Weiterfahrt warteten, dauerte es auf dem Hof etwas bis klar war, wer mit wem in welchem Zimmer wohnt, aber netter Weise waren unser Pänz und unsere Jus sehr geduldig mit uns. Während die Zimmer eingerichtet und die Betten bezogen wurden, hat Régis schon mal das Abendessen zubereitet. Danach begrüßte Erich uns alle offiziell und mit Handschlag: Herzlich willkommen auf dem Hof am Klint, schön das ihr da seid.

Schön wäre es auch gewesen, wenn unsere lieben Teilnehmer Erichs Bitte respektvoll miteinander umzugehen etwas mehr verinnerlicht hätten und uns auch unsere Nachtruhe gegönnt hätten. Morgens um 4.00 Uhr war Heike von dem Ausflug einiger Herren gar nicht amüsiert. O.K. erste Nacht, wir erhoffen Besserung.

Der neue Tag brachte zunächst einmal ein Treffen am Treffpunkt (Lagerfeuerstelle) und danach das Frühstück. Anschließend gingen die Pänz auf eine Reise durch Europa und überprüften dabei das europäische Verkehrsnetz. Auto fahren, Segelknoten, Ballon fahren … Die Jus glänzten in derselben Zeit mit ihrem Wissen. "Dalli, Dalli", "Wer wird Millionär", "Montagsmaler" … alles kein Problem für unsere drei Teams.

Nachdem Mittagessen ist erstmal Mittagsruhe und damit in den nächsten Tagen jede und jeder ihr bzw. sein Glas besitzt, verzieren groß und klein Gläser mit bunten Motiven. Nebenbei wird auch eine Lagefahne hergestellt und der Briefkasten für In- und Ausland eingerichtet. Mitten ins Gläser bemalen gongte dann der Gong, der uns alle immer am Lagerfeuerplatz zusammenruft. Régis verkündete die Baderegel und ehe sie es noch geahnt hätten, lagen unsere drei Betreuer-Frischlinge Julia, Max und Severin im kühlen Nass – Taufe erledigt und Pool frei zu einer wilden Wasserschlacht.

Der Gong zum Abendessen beendete das muntere Treiben. Gottesdienst und gemeinsames Singen beenden einen schönen Tag. Das Team hofft auf eine ruhigere Nacht – auch wenn große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen, denn morgen feiern wir Geburtstag.

Sommerlager 2005

sola051Wir sind wieder da! Zurück aus Hallein, wo 46 Kinder zusammen mit mehr oder weniger ungefähr zwischen 10 und 20 Betreuern für 2 Wochen in das Zeitalter der Ritter eingetaucht sind. Zunächst wurde das Leben im Dorf erlebt. Im Postenlauf und Drachenspiel mussten die Bauern ihr Wissen und ihr Geschick auf die Probe stellen, um auf das Leben in der Burg vorbereitet zu sein.

Als man dann endlich Ritter bzw. Burgfräulein war, gab man sich Mühe beim Ausarbeiten seiner Kleidung, Waffen und Accessoires. Zudem wurden Burgen aus Müll gebastelt und die Burg "Hohensalzburg" besucht. Beim großen Ritterspiel schließlich suchten König Severin und Königin Laura eine ihrem Sohne Max würdige Ehefrau. Durch harte Prüfungen, in denen sich die Fürstentümer, deren Fürstentöchter mit dem Prinzen vermählt werden sollten, beweisen mussten, sollte diesola052 Richtige für ihn gefunden werden. Fürstentochter Martina wurde letztenendes mit dem Prinzen verheiratet. Der Wohlstand, der sich von nun an im Königreich ausbreitete, verhalf dem Volk zum Aufstieg in die Stadt.

Die frischgebackenen Stadtbewohner schufen nun Schmuck in Form von Speckstein und Freundschaftsbändern, Sockenmonster, bunte Bekleidung, Sonnenuhren und andere Dinge, die sich nur die reicheren Stadtbewohner leisten konnten. Spannend war auch der Besuch im Berchtesgardener Salzbergwerk. Wie immer wurde das Lager mit einem großen Abschlussabend und anschließender Disko beendet.

Sommerlager 2010

Wieder zurück..

...aus Dänemark! Die Zeit im Sommerlager verging viel zu schnell! Mit 61 Kindern und 18 Betreuern haben wir uns auf den Weg gemacht und hatten zwei tolle Wochen.

Unser Thema war "Dorfleben". Demnach gab es eine "Dorfschule", in der es immer die Möglichkeit gab, etwas zu basteln. Im "Tante Emma - Laden" gab es alles, was das Herz zum Naschen begehrt. In unserem Café "im Steppen" gab es immer verschiedene Tagesangebote (z.B. Eis, Eisschokolade, Kuchen, Waffeln...). Und was wäre ein Dorf ohne einen Namen? Unseres hatte natürlich auch einen und sogar ein eigenes Ortsschild: 

fuffelsbach

Leider hat es in der Zeit viel geregnet, aber wenn die Sonne doch mal schien wurde Fußball, Flagfootball und vieles mehr gespielt. Und für die, die das Wasser lieben, gab es 2 Pools, die  erst einmal von den Betreuerinnen und Betreuern eingeweiht wurden :-). TeilnehmeInnen sowie BetreuerInnen wurden ins Wasser geworfen und es gab ordentliche Wasserschlachten. Also: viel Spaß!

Nach einem tollen Abschlussabend und einer genauso tollen Disko war es dann schon wieder vorbei und am Samstag morgen musste es "adieu, Fuffelsbach" heißen.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr und wer weiß, wohin es dann gehen wird, wenn es wieder heißt SOMMERLAGER!

Das Sommerlager- Team 2010